Kein Platz für Gewalt gegen Frauen
Die Gemeinde Marklohe hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Sport- und Freizeitangebote zu zentralisieren und qualitativ hochwertige, bislang nicht vorhandene Angebote zu schaffen. Das Projekt wird durch LEADER gefördert und von der Samtgemeinde Weser-Aue/Gemeinde Marklohe getragen.
Im Rahmen eines partizipativen Prozesses, an dem Vereine, Politik und Verwaltung beteiligt waren und der durch ein Büro für Landschaftsarchitektur begleitet wurde, ist ein Sport-, Sportstätten- und Freiflächenentwicklungskonzept entstanden. Ziel des Konzepts ist eine zukunftsorientierte Entwicklung der Sport- und Freizeitanlagen. Neben langfristigen Investitionsprojekten umfasst die Strategie auch kleinere Maßnahmen, um die großen Investitionen gut vorzubereiten. Dies gilt insbesondere für das „Leuchtturmprojekt” Sportpark Marklohe, wo qualitativ hochwertige und zentralisierte Sport- und Freizeitangebote geschaffen werden sollen.
Maßnahmen und Umsetzungsschritte:
Die ersten Schritte zur Umsetzung des Gesamtkonzepts gliedern sich in zwei Teilbereiche:
Teil 1: Durch markante gemeinsame Freiraumelemente wird ein stärkerer gestalterischer Zusammenhang zwischen den Ortsteilen Marklohe, Lemke und Oyle hergestellt. Dazu gehören Aufenthaltsgelegenheiten, punktuelle Spielobjekte und die Beschilderung. Ein Corporate Design für alle Umsetzungsmaßnahmen wird erarbeitet.
Teil 2: Für die Umsetzung des „Leuchtturmprojektes Sportpark Marklohe” müssen aufgrund des besonderen Finanzbedarfs (> 6 Mio. €) Fördermittel überregional eingeworben werden. Die Machbarkeitsstudie für das Investitionsvorhaben umfasst die Reihenfolge der einzelnen Bausteine, die planerischen Voraussetzungen und die Grundlagenermittlung nebst Kostenschätzung.
Kostenschätzung:
- Erarbeitung einer Corporate Identity: 2.000 €
- Beschilderung mit Übersichtstafeln und Wegweisern: 6.000 €
- 4 Bank-Tischgarnituren: 5.000 €
- 5 Mehrgenerationen-Sportgeräte: 10.000 €
- Machbarkeitsstudie/Grundlagenermittlung für Kunstrasenplatz und 400-m Laufbahn: 25.000 €
Handlungsfelder:
Handlungsfeld 3: Wirtschaft, Mobilität und Digitalisierung
Handlungsfeld 4: Kultur, Freizeit und Tourismus


